Mittwoch den 11. April

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Zug-Lektüre
vor der Abreise in der Münchner Abendzeitung
Wie wir K. jetzt suchen, mit diesem Bild und wie alles anfing das Redivivus F.
vor 2 Jahren
F. hier Ruhe gefunden
weiter praktische Ratschläge

In den Nachrichten Ivan Nagel gestorben. Erste Begegnung im Fim von Kortners Proben zu Kabale und Liebe 1965, Er sass neben K. in der Pause und sprach von Schiller anhand der häuslichen Szenen bei Musikus Miller bei der Luise zuhause, wie es Adorno gefreut hätte. K. reagierte nervös und unverständig.

Als das Schiller-Theater geschlossen wurde, die Bühne der Beckettschen Uraufführungen in Deutschland, hiess es Nagels habe das so empfohlen. Damit waren alle Pläne für die Erweitung der Monologe unmöglich geworden. Und ein neues Theater a la Volksbühne /Castoff wurde von ihm empfohlen.

Peter Stein, für den er sich stark gemacht hatte - gegen das Theater Oskar Werners(letzter Auftritt in Salzburg sein Hamlet), so waren die Argumente für das Neue und gegen OW - nahm er nach dessen Salzburger Zyklen ohne Schaubühne, nun als Reinfall, seine Unterstützung.

So wie er Kortner mit Castorff verraten hat, so nun Stein veraten in Not? als ich ihm Kortner nach allem - noch vor Nossendorf, aber in dessen Geist- vorhielt, war er betroffen und doch nachdenklich.

Zuletzt, vor einem Jahr, rief er an und wollte etwas aus dem Kortnerschen Shylock, für eine neue Arbeit. Es war ein Gespräch in Treue zum alten gemeinsamen Kumpel im Geiste.

 

Der Zustamd in Palästna hat ihn zuletzt, sympathisierend mit den Leidenden, tief bewegt.