Dienstag. den 4 Oktober

 

Was ist an diesem Weg zur Kirche in einem Dorf im hintersten Pommern abzulesen.
Zu Ost-West-Verhältnissen.
Dass sie auf dem Land anders sind, als die aus der Stadt, ist es noch nicht.
Dass die Kirche nichts mehr gilt, gibt es zunehmend auch anderswo
Dass man den Anderen austrickst, reinlegt, sich als Mehrheitsdemokrat aufspielt,
wenn es um Vorteile geht, haben sie schnell gelernt.
Und, dass man sich aneignet,
was mit besonderen Verbindungen und Kombinationen möglich ist,
auf unterster Ebene und auf Kosten aller, täten doch alle.
Mit dem Auto bis ins Grab und zum Altar -wozu- , statt zu fuss,
versteht doch selbst der Pfarrer ohne Probleme,
und so steht es in allen Papieren der Ämter,
wo nur die Anbindung an Garagen garantiert ist
und auch das haben sie schnell gelernt.
Und, dass Klagen vor Gericht nur erlaubt sind,
wenn eigener Schaden nachweisbar ist,
wurde höhnisch als Sieg vorgehalten.
Aber, dass in den Vereinigungspapieren gerade alle diese Vulgärformen
demokratischer Verkommenheit als Freiheit gefeiert wird,
ist traurig und tragisch und ist zu widerlegen.
Jeden Tag.
Gerade hier, im Zentrum nun angekommen, in einem Theaters des Ostens,
umgeben mit dem Marmor des Feindes in uns, sagte ich einmal.
.
Eine Farce.

 

 

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