
FAZ
Bayreuth 150 Jahre
Jan
Brachmann





Was sehen wir da.
Zwei Männer als Wieland und Wolfgang Wagner , darunter undefinierbar, was stört. Bühnen-Bild Bayreuth...







Was ist passiert.
Man hat das, was Oper heisst, und bei Richrad Wagner diese besondere Form erreicht, - in Bayreuth- speziell nun 150 Jahre modellartig in der Absicht zuletzt nach 45 als Werkstatt präsentiert, ohne den Beschreibungen der Handlungen zu den Noten gefolgt zu sein. Aber mit dem Ablauf der Partitur nach den Noten als Herzstück zu Grunde gelegt.
Nach konvulsivischen Veränderungen als von der Regie bestimmten Bereich der Handlung in letzten Jahren ,was Ausstattungen und Bühnenräume betrifft, RW besonders freigegeben nach 1945, spalteten sich Ton und Bild und Wort. Ohne Revolution des Publikums durch Verweigerung, indem die Musik als Herzstück unangetastet blieb, wie auch fast immer beschädigt durch die Bühne, so auch als vorgeschriebenen Handlung, wie auch fast immer umbesetzt. Dem Geist des Theaters als Urmodell seit Jahrhunderten folgend .
Hier nun ist das nicht so.
Die Bühne als Raum in seiner taktilen Tiefe ist weg und die Handlung aufgehoben als Erzählstrang parallel zur Partitur in diesem Raum. Dafür hat man Bilder eingespeist, die nicht nach den Worten der Handlung und auch nicht nach der Linie der Musik, auch nicht logisch kontrastierend oder alternativ funktioniren. Dies nach einem assoziativen KI genannten System.
Wir, vom Film, kennen seit 50 Jahren als technische Möglichkeit, auch mit Opernmusik (RW) einen geistigen Raum herzustellen mit den Apparaten für die Leinwand oder Schirme nun digital, zu senden auch als andere Möglichkeit im alten Auftrag zu unterhalten zu belehren oder uns in diesem Sinne zu geistig, sinnlich zu bewegen.
Schon im Film zum verwandten Thema Ludwig, dem RW-König gewidmeten, wurde um ein neues Bayreuth gebeten, von diesem Film-Ludwig, nämlich RW endlich frei zu geben, und genannt wurden als Empfehlung Rob Wilson und Werner Schröter, die Freunde RWs aber anders, als dort inzwischen praktiziert. Immer aber der Musik und den Worten getreu und dem Raum, der die Bühne braucht, und sei er gestig-ästhetischer Ordnung.
Wir arbeiteten mit einem projizierten Hintergrund, so wurde der Ludwig zu einer filmischen RW-Oper, für nicht nur seinem finanzillen Retter. Die Figuren durften sich in diesem technisch Universum nicht viel bewegen, aber wir konnten durch filmische Mittel nahe in der Achse idealer Blicke uns bewegen, wobei der Ton auch RWs half, dass eine eigene Handlung entstand.
Dies System half ein ganz anderes, sonst schwer darstellbares Reich in seinem Scheitern darzustellen, mit RW gedanklich wie aktustisch als Schlüssel zentral auch da. Und als die wichtige und letzte Oper RWs Parsifal in voller Länge der Partitur und teilweise Wortgenau(Fusswaschung)entstand, kam sie nicht mehr aus Bayreuth. Aber mit J. Beuys im Saal. Und Bayreuth immer als Modell im Sinn.
Dieser aktuelle Ring, wie beschrieben und aus Gesprächen beobachtet, wie er hier nun aus Bayreuth arbeitet -auch mit leerem Raum- aber mit von KI bestimmter assoziativer Einspeisung der Bilder als Raum ohne geistige Ästhetik, nicht mehr den Worten, und der Musik gemäss, nach ganz anderen Systemen, die diese Partituren nicht mehr erreicht und die singenden Menschen zu nicht erkennbaren Puppen werden lässt, ist Bayreuth als Bühne seiner eigenen Welt nicht gerecht. In einem System, dass auch andere Reiche im Sturz und unsere Welt selbst im Untergang mit RW nicht mehr dazustellen fähig wäre. Die Normen entsprechen nicht mehr der Erfindung des humanen Geistes, der die Theater braucht.Von der verlorenen Tiefe des Raum ganz zu schweigen.
Bayreuth 2026
Es geht um seine Existenz.
Als geistiger Ort.
Der Musik
.

Was war vor 54 Jahren und danach entstand. Aus Zeitnot und Mangel finanzieller Mittel zum Thema durchaus auch RW und mit seiner Musik und danach ganz ihm gewidmet.
Es wurde eine Darstelungstechnik im FilmStudio gefunden und dann entwickelt diese Musik in neuem Zusammenhang nicht nur sinnvoll in ihrem Geist zu verwenden, sondern auch mit ihrer Hilfe nicht ihre eigenen Geschichten zu begleiten oder zu erzählen, sondern die Geschichte selbst und unsere mit neue Inhalten in verwandtem Sinne mit RW Musik zu sinntragend zu vermitteln. Streng mit Bildern die zu Räumen werden, die auch dieser Musik entsprechen.
Dazu gab es neue technische Regeln Räume zu Erzählsträngen zu entwickeln. Jenseits von assziativer Zufälle und Beliebigkeit .
Als es galt den RW eigen Kosmos vom Musik und Raum zu schaffen, und das am eigentlich unantstbaren Parsifal und ausserhalb Bayreuths geschah, wurde dieser neun enstandene technische Raum der filmische bestimmten Aufprojektion von Bildern als geistiger Raum wohlweislich verlassen und RW in seiner letzten irdischen Gestalt verwendet mit der Erahrungen dieser bisherigen Arbeiten nun auch durch Spaltungen von Ton und Bild und in den Figuren selbst. Zu immer diesem neuen Ziel RW s produktiven Sinn neu im Kern zu erfüllen.


RW
Bayreuth 2026
Abseits, fernab, am Rande und doch auch zentral. Davon bald wieder mehr.
