Sonntag,
den 2. August 2026

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ggfls. Kom. >

 


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John Maynard!
"Wer ist John Maynard?"
"John Maynard war unser Steuermann,
aushielt er, bis er das Ufer gewann,
er hat uns gerettet, er trägt die Kron',
er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.
John Maynard."

Die "Schwalbe" fliegt über den Erie-See,
Gischt schäumt um den Bug wie Flocken von Schnee;
von Detroit fliegt sie nach Buffalo -
die Herzen aber sind frei und froh,
und die Passagiere mit Kindern und Fraun
im Dämmerlicht schon das Ufer schaun,
und plaudernd an John Maynard heran
tritt alles: "Wie weit noch, Steuermann?"
Der schaut nach vorn und schaut in die Rund:
"Noch dreißig Minuten ... Halbe Stund."

Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei -
da klingt's aus dem Schiffsraum her wie Schrei,
"Feuer!" war es, was da klang,
ein Qualm aus Kajüt und Luke drang,
ein Qualm, dann Flammen lichterloh,
und noch zwanzig Minuten bis Buffalo.

Und die Passagiere, bunt gemengt,
am Bugspriet stehn sie zusammengedrängt,
am Bugspriet vorn ist noch Luft und Licht,
am Steuer aber lagert sich´s dicht,
und ein Jammern wird laut: "Wo sind wir? wo?"
Und noch fünfzehn Minuten bis Buffalo. -

Der Zugwind wächst, doch die Qualmwolke steht,
der Kapitän nach dem Steuer späht,
er sieht nicht mehr seinen Steuermann,
aber durchs Sprachrohr fragt er an:
"Noch da, John Maynard?"
"Ja, Herr. Ich bin."

"Auf den Strand! In die Brandung!"
"Ich halte drauf hin."
Und das Schiffsvolk jubelt: "Halt aus! Hallo!"
Und noch zehn Minuten bis Buffalo. - -

Noch da, John Maynard?" Und Antwort schallt's
mit ersterbender Stimme: "Ja, Herr, ich halt's!"
Und in die Brandung, was Klippe, was Stein,
jagt er die "Schwalbe" mitten hinein.
Soll Rettung kommen, so kommt sie nur so.
Rettung: der Strand von Buffalo!

kommt ein Vogel geflogen
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Lindenbaum nochmal >>>

Günter war als Kind auf der Flucht aus dem Osten verloren gegangen. Und er wurde nach 3 Tagen wieder gefunden auf einem anderen Wagen des Trecks nach Westen . Man kann sich das Grosse Winken vorstellen. Auch das.

Er konnte die lange Ballade John Maynard von Theodor Fontane seit Schulzeiten auswendig und sehr einprägsam aufsagen, irgendwo hier im Archiv.

 

Ja so muss es sein, und wir konnten es tun.

Seit gestern ist auch auf Wunsch ein Text von mir im Magazin von ROTARY erschienen. Der die Enstehung des frühen Films zu Romy Porträt eines Gesichts beschreibt. Und warum er für uns wichtig wurde. Nämlich selbst zum Produzenten aller unserer Filme von hier zu werden, die ohnen diese Entscheidung nicht mölich wären.Mit den Recht des Wieund dafür selbst kämpfen zu können- Der Romy-Film damals ging kampflos verloren. Und musste erst langsam zum Teil wieder gefiunden werden.

Als Buch erschien der vollständige Text des Films dazu.

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