Pfingstmontag,
den 25. Mai 2026

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Wir haben zuletzt hier in Landsdorf und Nossendorf aktuelle und frühere Filme gezeigt . Und dazu verschiedene Filme aus früheren Jahren, je nach Wichtigkeit ohne Probleme der Rechte dazu, so in Tokyo, Moskau, USA(digital) und in Berkeley, weil sie alle von selben Produzenten sind.
Und das sind wir von Anfang an. Seit dem Problem mit der Romy(1965) und dort zeigte sich das Problem der Rechte schon gleich im ersten Schritt. Geschnitten, auf Verlangen der Dargestelltenumgebung, weggeschmissen alle Reste, die heute einen noch anderen Film ermöglicht hätte, bis heute Behinderung, wenn wir in letzten Demminer Gesängen (2023)diese Romy im FS zeigen wollen und der damalige andere Produzent zuviel verlangt. Seitdem klug geworden wurde alles von uns selbst verhandelt, gemacht und ist verfügbar wie wir es wollen, und das ist oft nicht das, was üblich ist. Aus der kombinierten Autoreneigenschaft auch der Produktion.

Mit Susan Sontag und Coppola war dieser Hitlerfilm auch Deutschland möglich mit sogar einen 1. bayerischen Filmpreis gegen Bonn. Aber als mit bayerischem Innenminister die Filmförderung solche Filme nicht mehr möglich machte, ohne Beteiligung der Altproduzenten und deren Verleihe verloren viele den jungen Geneartion die auch als Autoren-Produzenten angefangen hatten, die eigene Basis, wenn sie ins Kino wollten. Mussten, konnten wir als Autoren der ersten Stunde vom Drebuch, bis zum Verleih, der Bestimmung, wo die Filme neben dem Fernsehen laufen, ins Fernsehen aus weichen mit Auslandsrechten der internatuionalen Reputation auf Festivals und in besondere Häuser des Films. Aber zunehmend mit Verlust des alten Kinos nun des Kommerzes.
So auch A. Kluge. .Der Vater des Autorenfilms in Deutschland.
Das garantierte die Produktion und änderte den Inhalt in den Monologen(mit den Theater finanziert, auch aus Frankreich weiter). Oft für ein Publikum nach Mitternacht. Andere Ebenen des Verständnisses suchend.
Der persönliche Weg zurück an den fatalen Ursprungsort -wiedererstanden- legte die Basis einer Perspektve auf lokale Erfahrungen, zu konzentrieren und eigene Geschichte bezeugend an diesem Ort zu vergleichen mit den Nachrichten aus der Welt, in einem Tagebuch, das dann selbst zum Film werden konnte, bis in zur Verlesung blosser Namen als Chor der Toten am Scheidepunkt der Weltgeschichte. In Moskau selbst. In aktueller Situation.
Der andere Fall. Nie wäre der Hitler-Film von 1977 möglich gewesen und heute weltweit verfügbar ohne eigene Produktion. Das heisst eigene Autorenschaft, ohne Einspruch der mitproduzierenden anderen Länder Frankreich(dort Bernh. Sobel und J.P. Faye)und England(BBC, Ruckeimer) und endlich so auch das deutsche Fernsehen(WDR/Rohrbach). Die Er-Findung der dazu nötigen Aufprojektion in der Bavaria als techn. ästhetisches Erfahrungsmodell sicherte das geringe Budget und den geistigen Anspruch mehr als Regie. Mit den grenzüberschreitenden Partnern war der Weg offen für die Premieren und Wirkungen in London, Paris und New York.
Es war damit möglich selbst zentral mit dem gebrechlichsten Thema aus Deutschlands, seiner letzten noch erfahrenen Vergangeheit ein KunstWerk zu machen und in solcher Art beantwortet zufinden der die anderen Grenzen, soziologischer, psychologischer und politischer Regeln oder Vorbehalte, überschritt. Als Filmisches Artefakt. In Ton und Bild im öffentlichen Raum verschiedener Möglichkeiten In Ruinen Roms wie und den gewohnten hochtechnisierten Höhlen am Meer in Cannes.
Was enthalten diese Filme und wie werden sie finanziert, möglich. Und für wen, wie zugänlich. In digitaler Verteilung Grenzen und Räume überwindend , neue schaffend. Auch von wo kommen sie.
Die heutige Technik macht vieles möglich. Und wir wissen viel, von Worten und Musik hilft, auch Hilfe kommt, von ungeahnten Seiten. E infache Lösungen für ungeahnte Konstellationen öffnen sich. Im Trotz gegen viel Nein und Sperrungen auch das. Solitär leichter zu beantworten als anderen Konstellationen. Für sowas, was hier gemeint ist.
Immer wieder. Eine singuläre Konstruktion und so singulär. doch Lösungen möglich. Auch als Film.

Die tägliche Bedrohung des Ganzen macht es möglich, das Einzelne zu sehen. Und zu bewirken.

Der tägliche Vergleich im digitalen Tagebuch mit allen Teilen der Welt, dieses Planeten, stärkt im Unheil die Sicherheit des Wissens und das Sehnen nach dem Anderen.